Weniger ist mehr

Hier purzeln die Kohlenhydrate und der Genuss steigt: Süße Low-Carb-Rezepte.

Mandel-Kokos-Heidelbeer-Torte
mit Beerentopping

1 Springform mit 18 cm Durchmesser

Für den Mandel-Kokos-Teig:
40 g Butter
etwas Mehl für die Form
4 Eier (Gr. M)
1 Prise Salz
100 g Birkenzucker
150 g Mandeln gemahlen
150 g Kokosmehl
3 TL Backpulver
1 TL Zimt
170 ml Milch
Für Heidelbeercreme & Topping:
200 g frische Heidelbeeren
350 g TK-Heidelbeeren
300 g Schlagobers
Mark einer Vanilleschote
2 TL Stevia
1½ Pkg. Agar-Agar
100-200 ml Milch (Menge variiert je nach Hersteller des Agar-Agar, Verpackungshinweis beachten)
1 Handvoll frische Brombeeren
ein paar Mandelblättchen
etwas frische Minze

1. Backofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Springform buttern und mehlen. Butter schmelzen, kurz abkühlen lassen. Eier trennen. Eiweiß mit der Prise Salz halbsteif schlagen, dann die Hälfte des Birkenzuckers langsam dazugeben und 2 Min. weiterschlagen, bis der Eischnee steif ist. Eigelbe zusammen mit dem restlichen Birkenzucker 1 Min. cremig aufschlagen. Nun die flüssige Butter unterschlagen.

2. Mandeln mit Kokosmehl, Backpulver und Zimt mischen und in 2 Portionen abwechselnd mit der Milch unter die Eigelbmasse rühren. Dann den Eischnee in 3 Portionen unterheben. Teig in die Springform füllen und für 40 Min. backen. 15 Min. auf einem Kuchengitter abkühlen lassen, bevor man den Kuchen aus der Form löst.

3. Für die Creme und das Topping frische Heidelbeeren waschen, beiseite stellen. TK-Heidelbeeren mit einem Schuss Wasser langsam auf dem Herd erwärmen, bis sie weich sind. Währenddessen Schlagobers mit dem Vanillemark aufschlagen. TK-Heidelbeeren zusammen mit Stevia pürieren. 200 g Heidelbeerpüree in eine Rührschüssel füllen. 200 g vom geschlagenen Obers in 3 Portionen (am besten mit einem Schneebesen) unterziehen. Milch und Agar-Agar verrühren und 2 Min. (oder weniger, je nach Packungsanleitung) aufkochen, dabei ständig rühren. Anschließend in eine Rührschüssel füllen, einen Moment abkühlen lassen und das restliche Heidelbeer-Obers in 2-3 Portionen zügig unterrühren und weitere 100 g der Heidelbeeren unterheben. Creme kurz in den Kühlschrank stellen, bis sie beginnt fest zu werden.

4. Kuchenboden mit einem langen Brotmesser horizontal in 3 Böden schneiden. Die Creme auf den zwei unteren Böden verteilen. Torte zusammensetzen. An den Seiten heraustretende Creme verstreichen. Torte für 1-2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

5. Zum Schluss das restliche Obers auf der Torte verstreichen, die übrige Heidelbeersauce darüber verteilen und mit Heidelbeeren, Brombeeren, Minze und Mandelblättchen garnieren.

90min
Fortgeschritten

Papaya-Grapefruit-Cheesecake
mit Kokos & Rosmarin

1 Springform mit 18 cm Durchmesser

Für den Mandel-Leinsaat-Boden:
50 g Butter
etwas Mehl für die Form
2 EL Leinsaat geschrotet
200 g Mandelmehl
40 g Birkenzucker
40 g Kokosblütenzucker (oder auch Birkenzucker)
1 Prise Salz
Für die Papaya-Grapefruit-Füllung:
300 g Papaya-Fruchtfleisch (etwa 1 reife Papaya)
1 rosa Grapefruit
50 g Kokosraspel
150 g Frischkäse
150 g Magertopfen
130 g Birkenzucker
2 Eier
Mark einer Vanilleschote
1 Pkg. Vanillepuddingpulver
Für das Topping:
Kokosrapseln gehackt
1 Grapefruit
1 Papaya
etwas frischer Rosmarin

1. Backofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Butter schmelzen. Springform fetten und mehlen. Leinsaat mit 4 – 5 EL Wasser verrühren und 10 Min. quellen lassen, dann mit Mandelmehl, Birkenzucker, Kokosblütenzucker, Salz und flüssiger Butter verrühren. Teig in der Form am Boden und am Rand andrücken und für 7 Min. vorbacken.

2. Für die Füllung Papaya schälen und Kerne mit einem Löffel entfernen. Papaya pürieren. Grapefruit auspressen (Sie benötigen 100 ml Saft).

3. Papayapüree, Grapefruitsaft, Kokosraspel, Frischkäse, Magertopfen, Birkenzucker, Eier und Vanillemark in der Küchenmaschine aufschlagen. Zum Schluss das Vanillepuddingpulver einrühren.

4. Die Füllung in die Springform füllen und den Kuchen für 40-50 Min. backen. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Der Kuchen kann gerne bis kurz vor dem Servieren in der Form bleiben. Je langsamer der Cheesecake auskühlt, desto kleiner das Risiko, dass die Füllung Risse bekommt.

5. Für das Topping Kokosraspel auf den Cheesecake streuen, Papaya- und Grapefruit in beliebige Stücke schneiden und den Kuchen damit garnieren. Etwas frischen Rosmarin darüber verteilen.

90min
Hobbykoch

Himbeer-Chia-Torte
mit nussigem Schoko-Dattel-Boden

1 Springform mit 18 cm Durchmesser

Für den Schoko-Dattel-Boden:
etwas Kokosöl
150 g Cashewkerne
150 g weiche getrocknete Datteln
2½ EL reines Kakaopulver
½ TL Zimt
1 Prise Salz
Für die Himbeer-Chia-Schicht:
400 g TK-Himbeeren
200 ml Kokosmilch
100 g Topfen
Mark einer Vanilleschote
2 TL Stevia
80 g Chiamsamen
Für das Topping:
frische und gefrorene Himbeeren
Zartbitter-Schokoraspel

1. Eine Springform mit Kokosöl fetten. Cashews (ohne Fett) in der Pfanne rösten. Datteln entkernen und dann alle Zutaten im Mixer zerkleinern, bis sich eine homogene Masse gebildet hat. Mit den restlichen Zutaten mischen. Schokoteig gleichmäßig auf dem Boden der Springform verteilen und andrücken. Springform in den Kühlschrank stellen.

2. Für die Himbeer-Schicht TK-Himbeeren mit einem Schuss Wasser erwärmen, bis sie weich sind. Pürieren, mit Kokosmilch, Topfen, Vanillemark und Stevia verschlagen, abschmecken. Chiasamen unterrühren. 4-5 Stunden oder über Nacht quellen lassen.

3. Chia-Himbeer-Masse in die Springform füllen und 4-5 Stunden ins Gefrierfach stellen, bis die Himbeer-Schicht halb gefroren ist. Um die Springform zu entfernen, ein Küchentuch mit warmem Wasser befeuchten, an den Seiten der Springform entlangfahren und die Form vorsichtig öffnen. Wenn die Torte durchgefroren ist, unbedingt 60 Min. vor dem Servieren aus dem Tiefkühlfach holen. Mit gefrorenen und frischen Himbeeren garnieren und Zartbitter- Schokoraspel darüberstreuen.

20min
Fortgeschritten

Avocado-Zitronen-Kuchen
mit Thymian

1 Springform mit 18 cm Durchmesser

Für den Avocado-Teig:
etwas Butter für die Form
etwas Mehl für die Form
3 Bio-Zitronen
200 g Avocadofruchtfleisch von 2 reifen Avocados
100 ml Milch
3 Eier (Gr. M/L)
1 Prise Salz
175 g Birkenzucker
Mark einer Vanilleschote
1½ TL Match-Pulver (optional, gibt eine schöne Farbe)
300 g gemahlene Mandeln
1 Pkg. Weinstein-Backpulver
50 g Chiasamen
Für den Zuckerguss:
125 g Birkenstaubzucker
2-3 EL Milch (oder Zitronensaft)
1 Handvoll Mandeln gehackt
2-3 Stiele frischer Thymian gehackt

1. Backofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Springform buttern und mehlen. Zitronen gut waschen, abtrocknen und Zesten reißen. 1 Zitrone auspressen und 2-3 EL Zitronensaft mit dem Avocadofleisch und der Milch zusammen pürieren. Kurz beiseite stellen.

2. Die Eier trennen. Eiweiß mit der Prise Salz halbsteif schlagen. Nach und nach die Hälfte des Birkenzuckers dazugeben und 2 Min. weiterschlagen, bis der Eischnee steif ist.

3. Eigelbe zusammen mit restlichem Birkenzucker und Mark der Vanilleschote 1 Min. cremig aufschlagen. Dann das Avocadopüree und Matcha-Pulver unterschlagen.

4. Gemahlene Mandeln mit Weinsteinbackpulver mischen und unter die Eigelb-Avocado- Masse rühren (am besten per Hand mit einem Schneebesen). Chiasamen und etwa ⅔ der Zitronenzesten unterrühren. Den Eischnee in 3 Portionen unterheben.

5. Teig in die Springform füllen und für etwa 60-70 Min. backen (nach etwa 45 Min. mit Alufolie bedecken, sonst könnte er etwas dunkel werden). Etwa 20 Min. auf einem Kuchengitter abkühlen lassen, bevor man den Kuchen aus der Form löst.

6. Für den Guss Birkenstaubzucker mit 2-3 EL Milch (oder Zitronensaft) anrühren, dann über den Kuchen gießen. Mit Mandeln, den übrigen Zitronenzesten und Thymian servieren.

80min
Fortgeschritten

Tipp:


Damit der Avocadokuchen schön grün wird, kann man anstelle des Matcha-Pulvers,das leicht bitter ist, auch grüne Lebensmittelfarbe verwenden.

Karotten-Cupcakes
mit Kokosblütenzucker

8 Cupcakes

150 g Karotten
50 g Walnüsse
2 Eier (Gr. M/L)
1½ TL Zimt
1 Prise Muskat
1 TL Backpulver
250 g Mandelmus
1 Prise Salz
150 g Kokosblütenzucker
Für das Frischkäse-Frosting:
40 g Butter
Mark einer Vanilleschote
80 g Frischkäse Doppelrahmstufe
200 g Birkenstaubzucker

1. Backofen auf 175 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Karotten fein raspeln. Walnüsse in kleine Stücke hacken. Eier schaumig aufschlagen, dann Zimt, Muskat und Backpulver unterschlagen.

2. Mandelmus mit 1 Prise Salz und dem Kokosblütenzucker verrühren. Ei-Schaum unterrühren, dann Karottenraspel und zum Schluss die Walnussstückchen unterrühren.

3. Eine 8er-Muffinform mit Papiermanschetten auslegen. Teig hineinfüllen und für 25 – 30 Min. backen. Herausnehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

4. Für das Frischkäse-Frosting die weiche Butter mit Vanillemark 1 Min. aufschlagen, dann den Birkenstaubzucker unterschlagen, zum Schluss Frischkäse kurz unterschlagen. Frosting in einen Spritzsack mit sternförmiger Tülle füllen und Frosting auf den Cupcakes verteilen. Mit ein paar Walnussstückchen dekorieren.

45min
Fortgeschritten

Tipp:

Cupcakes schmecken auch wunderbar ohne Frosting (falls man kein Fan von Birkenzucker ist).

Schoko-Haselnuss-Tarte
mit Beeren-Meersalz-Topping

1 Tarteform mit 24cm Durchmesser

Für den Mandelboden:
100 g kalte Butter
etwas Mehl für die Form
200 g Mandelmehl oder gemahlene Hasenüsse
60 g Birkenzucker
1 Prise Salz
1 Ei (Gr. M/L)
Hülsenfrüchte zum Blindbacken
Für die Schoko-Haselnuss-Füllung:
150 g Haselnüsse
2 EL Rapsöl (oder flüssige Butter bzw. Koksöl)
200 g Zartbitterschokolade:
150 g Schlagobers
200 g Kokosblütenzucker
1 EL reines Kakaopulver
Für das Topping:
etwas Meersalz
1-2 EL Kakaonibs
1 Handvoll dunkle Beeren

1. Tarteform buttern und mehlen. Mandelmehl, Birkenzucker und Salz mischen. Kalte Butter in kleine Würfel schneiden und zügig in den Teig einarbeiten. Dann das Ei einarbeiten. Falls der Teig noch zu trocken wirkt, 1-2 EL kaltes Wasser unterkneten. Teig zu einem Ziegel geformt und in Frischhaltefolie verpackt 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

2. Backofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsplatte dünn ausrollen und in die Tarteform drücken (falls der Teig etwas reißt, dann einfach in mehreren Stücken ausrollen und in der Form wieder zusammendrücken). Den Tarteboden mit einer Gabel an mehreren Stellen einstechen. Mit Backpapier belegen und Hülsenfrüchte zum Beschweren einfüllen.

3. 15 Min. blindbacken. Dann das Backpapier mit den Hülsenfrüchten herausnehmen und nochmals etwa 10 Min. backen, bis die Ränder beginnen, braun zu werden. (Die Hülsenfrüchte können in anderen Gerichten weiterverwendet werden.)

4. Während der Backzeit die Füllung vorbereiten: Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Mit einem Mixer fein mahlen, bis die Konsistenz eher cremig wird – das kann etwas dauern. Zwischendurch das Rapsöl hinzufügen.

5. Zartbitterschokolade fein hacken. Schlagobers erhitzen, aber nicht kochen. Vom Herd ziehen und die gehackte Zartbitterschokolade unterrühren. Kokosblütenzucker und Kakaopulver unterrühren und zurück auf den Herd stellen, bis sich der Zucker unter Rühren so gut wie aufgelöst hat. Nun die gemahlenen Haselnüsse unterrühren. Masse auf dem Tarteboden verteilen.

6. 2-3 Stunden bei Zimmertemperatur abkühlen lassen, bis die Schokocreme fest geworden ist. Mit Beeren, etwas Meersalz und Kakaonibs dekorieren.

80min
Fortgeschritten

Tipp:

Bei einer Tarteform von 26 cm Ø einfach 250 g Mandelmehl und 125 g kalte Butter verwenden. Die 60 g Birkenzucker und die Menge der Schokofüllung bleiben gleich.

Tipp:

Wer die Füllung zuerst zubereiten will, kann sie jederzeit im Topf erhitzen, damit sie wieder flüssig wird.

Apfel-Erdnussbutter-Blondies
mit Pistazien

1 Backform von 20x26 cm

etwas Butter für die Form
1 Zitrone
3 Äpfel
3 Eier (Gr. M/L)
Mark einer Vanilleschote
1 TL Zimt
1½ TL Backpulver
400 g Erdnussbutter, ungesüßt (am besten eine Sorte mit Erdnuss-Stückchen)
150 g Agavendicksaft
1 Prise Salz
1-2 EL Pistazien
etwas Birkenstaubzucker (optional)

1. Backofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Backform an einigen Stellen buttern und dann mit Backpapier auslegen, durch die Butter hält das Backpapier besser

2. Zitrone auspressen, Äpfel waschen. 2 Äpfel in sehr feine Spalten schneiden. Den dritten Apfel schälen und in sehr kleine Würfel schneiden. Spalten in den Zitronensaft einlegen, damit sie nicht braun werden.

3. Die Eier trennen. Eigelb mit Vanillemark schaumig schlagen, dann Zimt und Backpulver unterschlagen. Erdnussbutter mit Agavendicksaft verrühren und mit der Eigelb- Mischung gut vermengen.

4. Eiweiß mit Prise Salz steif schlagen und mit einem Quirl in die Eigelb-Mischung rühren. Zum Schluss die Apfelstückchen unterheben und den Teig in die Backform füllen.

5. Apfelspalten ganz leicht in den Teig drücken (immer 5 Spalten zusammen). Die Blondies 20-22 Min. backen. Wenn sie bereits nach 15 Min. braun werden, für die letzten Min. ein Stück Alufolie über die Form legen.

6. Gehackte Pistazien entweder in den letzten 10 Min. Backzeit über dem Teig verstreuen oder danach. Blondies auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und je nach Geschmack mit etwas Birkenstaubzucker bestreuen.

45min
Fortgeschritten

Tipp:

Falls Sie gesüßte Erdnussbutter verwenden, brauchen Sie nicht so viel Agavendicksaft!