Jetzt wird aufgeräumt

Ausmisten. Aufräumen. Putzen. Das soll gut tun? Ja, tut es!

SO EIN GLÜCK – TEIL 2 VON 10

In unserer neuen Serie verrät uns Su Busson ihre 10 besten Glüksrezepte. 

Diesmal: Frühjahrsputz fürs Wohlbefinden!

Während viele Menschen liebend gerne kochen, handwerken oder gärtnern – weil es Freude macht, entspannt und hilft abzuschalten –, hält sich die Begeisterung fürs Putzen und Aufräumenbei den meisten in Grenzen. Zu Unrecht! Die eigenen vier Wände zu
säubern und auf Hochglanz zu bringen, wirkt ungemein positiv aufs Gemüt.
 

FRÜHJAHRSPUTZ MACHT GLÜCKLICH

Die Außenwelt, dazu gehört auch unser Zuhause, ist ein Spiegel unserer Innenwelt. Und umgekehrt wirkt sich unsere Umgebung auf unsere Verfassung und unser Wohlbefinden aus. Das heißt: Wenn wir entrümpeln, putzen und aufräumen, dann reinigen wir auch unsere Seele und räumen unser Inneres auf. Außerdem schüttet der Körper bei einem gründlichen  Hausputz Glückshormone aus und wir fühlen uns besser.

Sprichwort aus Skandinavien:

Betrachte die helle Seite der Dinge! Und wenn sie keine haben? Dann reibe die dunkle, bis sie glänzt!

BALLAST LOSWERDEN

Ein gründlicher Frühjahrsputz ist die beste Gelegenheit, um mal so richtig auszumisten und uns von allen Dingen zu befreien, die wir in Wahrheit nicht brauchen, die uns nicht glücklich machen und uns letztlich nur im Weg sind. Marie Kondo, eine bekannte japanische Ordnungsberaterin, hat eine einfache Regel: „Behalten Sie, was Sie glücklich macht. Was keine Erfüllung bringt, kommt weg.“
 

EINE ÜBUNG IN ACHTSAMKEIT


Nach dem Ausmisten ist aufräumen, wischen, saugen und ordnen dran. Weil das einfache Routinetätigkeiten sind, müssen wir dabei nicht viel nachdenken und unser Kopf kann endlich mal zur Ruhe kommen. Nicht umsonst ist Putzen in buddhistischen Klöstern ein wichtiges Meditationsritual. Üben Sie sich bei den Aufräumarbeiten darin, im Hier und Jetzt präsent zu sein und sich ganz auf die momentane Arbeit zu konzentrieren. Wenn Sie merken, dass Ihre Gedanken abschweifen, holen Sie sie sanft wieder in den gegenwärtigen Moment zurück. So wird Putzen zu einer guten Achtsamkeitsübung.

Die 3 Kisten - Methode

Drei große Kisten helfen beim Entscheiden und Aussortieren:
Kiste Nr. 1 ist die Müllkiste. Hier kommt alles hinein, was kaputt oder nicht mehr brauchbar ist und was sofort entsorgt wird.
Kiste Nr. 2 ist die Weitergabekiste. Hier kommt rein, was Sie nicht mehr brauchen, aber verschenken, spenden oder verkaufen wollen.
Kiste Nr. 3 ist für alle jene Dinge, bei denen Sie unsicher sind und von denen Sie sich noch nicht trennen können. Es ist die Probe-Wegwerfkiste. Sie wird irgendwo verstaut und alles, was Sie nach einem Jahr nicht vermissen, können Sie endgültig entsorgen.

Denken Sie daran: Unnötige Dinge loszulassen befreit von Ballast und schafft Raum für Neues.
Su ist Life-Coach & Autorin. Sie unterstützt Menschen dabei, authentisch zu sein und mehr Freude und Leichtigkeit ins Leben zu bringen. www.beyourbest.at