Warm & süß

Für alle, die auch in der Fastenzeit nicht auf Süßes verzichten wollen, haben wir Desserts mit Zuckeralternativen und wenig Fett kreiert.

Buchweizen-Palatschinken
mit Trauben & Milchschaum

4 Personen (ca. 8 Stück)

Für die Palatschinken:
2 Eier
300 ml fettarme Milch
ca. 100 ml Mineralwasser, prickelnd
1 Prise Salz
200 g Buchweizenmehl
50 g Butter, zerlassen
Für die Füllung:
600 g kernlose rote Trauben
100 g geriebene Walnüsse
2 EL Ahornsirup
Für den Milchschaum:
250 ml fettarme Milch
Außerdem:
2 EL Honig oder Ahornsirup

1. Backofen auf 170 °C (Umluft) vorheizen. Eier in einer Schüssel verquirlen. Milch, Mineralwasser und Salz dazugeben und glatt rühren. Buchweizenmehl nach und nach im Wechsel mit der Butter unterrühren. Teig ca. 20 Min. quellen lassen.

2. Trauben von der Rispe lösen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben. Im vorgeheizten Ofen 15 – 20 Min. backen, bis die Trauben zu platzen beginnen und leicht einschrumpeln.

3. Geriebene Walnüsse mit Ahornsirup und 2 – 3 EL Wasser in einer kleinen Schüssel glatt rühren. Teig mit einem Schneebesen nochmals durchrühren. Sollte der Teig zu dick sein, noch etwas Mineralwasser unterrühren. Eine Teflonpfanne (ca. 24 cm Ø) sehr stark erhitzen und einen kleinen Schöpfer Teig dünn darin verteilen (siehe Tipp). Hitze größtmöglich reduzieren und von beiden Seiten 1 – 2 Min. goldgelb ausbacken. Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren.

4. Milch in einem mittelgroßen Topf erwärmen (nicht kochen), mit einem Milchaufschäumer oder Schneebesen schaumig schlagen. Kurz stehen lassen.

5. Währenddessen pro Person 2 Palatschinken jeweils dünn mit 1 EL Walnusspaste bestreichen und mit 2 EL Trauben belegen. Jede Palatschinke zweimal zusammenfalten und auf Tellern anrichten. Restliche Trauben darauf verteilen. Nach Belieben mit etwas Honig oder Ahornsirup beträufeln und mit Milchschaum garniert servieren.

50min
Fortgeschritten

Gewusst:

In einer guten, unbeschädigten Teflonpfanne muss kein Fett zum Ausbacken der Palatschinken verwendet werden.

Glutenfrei & Fettarm

Apfel-Nuss-Törtchen
mit leichter Vanillesauce

8 Personen

Für die Törtchen:
2 EL Leinsamen, geschrotet
50 g vegane Margarine, zerlassen
50 g Apfelmus
50 g Sojaghurt
50 g Maronimehl
75 g Haselnüsse, gerieben
50 g Stevia
1 1/2 TL Backpulver
1/4 TL Zimt, gemahlen
1/4 TL Kardamom, gemahlen
1 Prise Salz
1 Apfel, geschält
Für die Vanillesauce:
200 g Sojaghurt
1 Vanilleschote
2 EL Ahornsirup
Außerdem:
1 Muffinform
etwas Margarine zum Fetten

1. Backofen auf 160 °C (Umluft) vorheizen.

2. Leinsamen in eine Schüssel geben und mit 5 – 6 EL lauwarmem Wasser verrühren, bis eine sämige Konsistenz entsteht. Ca. 15 Min. quellen lassen.

3. Flüssige Margarine, Apfelmus und Sojaghurt zu der Leinsamen-Mischung geben und glatt rühren.

4. In einer zweiten Schüssel Maronimehl, Haselnüsse, Stevia, Backpulver und Gewürze vermischen. Die flüssigen Zutaten nach und nach beifügen und kurz mit einem Schneebesen unterrühren, bis ein glatter Teig entsteht.

5. 8 Vertiefungen einer Muffinform dünn mit etwas Margarine fetten. Teig in die Mulden füllen und glatt streichen. Apfel in 16 Spalten schneiden und in jedes Törtchen zwei Apfelspalten drücken.

6. Törtchen im vorgeheizten Backofen ca. 25 Min. goldbraun backen.

7. Für die Vanillesauce Sojaghurt in eine Schüssel geben, Vanilleschote der Länge nach aufschneiden und das Mark herauskratzen. Vanillemark und Ahornsirup zum Sojaghurt geben und alles mit einem Schneebesen glatt rühren.

8. Törtchen nach dem Backen vorsichtig aus der Muffinform stürzen und noch warm mit 2 – 3 EL Vanillesauce pro Portion servieren.

50min
Hobbykoch

Vegan, gluten- & laktosefrei

Hirseauflauf
mit Zimtweichseln

6-8 Personen

75 g Goldhirse
250 ml Milch, fettarm
1 Prise Salz
3 EL Agavendicksaft
2 Eier
250 ml Naturjoghurt, fettarm
1 TL Zimt, gemahlen
2 TL Maisstärke
Für die Zimtweichseln:
2 Gläser Weichseln, z.B. MERKUR Immer gut (à 340 g / 185 g Abtropfgewicht)
2 EL Maisstärke
2 EL Birkenzucker
1 TL Zimt
Außerdem:
1 Auflaufform (ca. 20 x 30 cm)
2 EL Birkenstaubzucker

1. Hirse in einem Sieb mit kaltem Wasser abwaschen und gut abtropfen lassen.

2. Milch mit Hirse und Salz in einem Topf erhitzen, einmal aufkochen und anschließend ca. 25 Min. bei mäßiger Hitze und unter häufigem Rühren ausquellen lassen, bis die Hirse die Flüssigkeit aufgenommen hat und weich ist. Danach den Hirsebrei mit Agavendicksaft süßen, auskühlen lassen.

3. Backofen auf 200 °C (Ober- / Unterhitze) vorheizen.

4. Für die Zimtweichseln die eingelegten Früchte abgießen, Saft auffangen. Flüssigkeit mit 2 EL Stärke, Birkenzucker und Zimt glatt rühren und in einem Topf unter Rühren einmal aufkochen. Vom Herd nehmen, Weichseln unterziehen und in die Auflaufform geben.

5. Eier trennen. Eigelbe, Joghurt und Zimt unter den Hirsebrei rühren. Das Eiklar mit 2 TL Stärke und Salz in einer fettfreien Schüssel steif schlagen und vorsichtig unter den Brei heben. Auf die Weichseln geben und auf mittlerer Schiene 40 – 45 Min. goldbraun backen.

6. Nach dem Backen mit Birkenstaubzucker bestreuen und sofort servieren.

1 Std 30min
Hobbykoch

Glutenfrei, fett- & zuckerarm

Vegane Kakaocreme
mit warmem Beerenröster

4 Personen

Für die Kakaocreme:
75 g gedörrte Datteln, entsteint
3 reife Avocados (ca. 500 g)
40 g Kakaopulver
Für den Beerenröster:
400 g gemischte TK-Beeren (z.B. Heidelbeeren, Himbeeren, Brombeeren)
3 EL Traubenzucker
1-2 EL Maisstärke
Außerdem:
4 Dessertgläser
25 g Pistazien, gehackt
einige Minzspitzen zum Garnieren

1. Datteln sehr fein hacken. Avocados halbieren, entsteinen und mithilfe eines Esslöffels das Fruchtfleisch aus der Schale lösen. Datteln und Avocadofleisch in eine hohe Schüssel geben. Kakaopulver dazugeben und alles mit einem Stabmixer pürieren, bis eine geschmeidige Masse entsteht.

2. Creme auf 4 Dessertgläser verteilen und bis zum weiteren Gebrauch in den Kühlschrank stellen.

3. TK-Beeren mit Traubenzucker in einen Topf geben und unter Rühren erhitzen. Maisstärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren. Sobald die ausgetretene Flüssigkeit der Beeren zu köcheln beginnt, einen Teil der vorbereiteten Stärke mit einem Kochlöffel rasch einrühren. Gegebenenfalls etwas mehr Stärke einrühren, bis eine dickliche Konsistenz entsteht. Ca. 1 Min. unter Rühren weiterköcheln lassen.

4. Warmen Beerenröster auf die vorbereitete Creme geben und mit Pistazien bestreuen. Sofort mit etwas Minze garniert servieren.

40min
Hobbykoch

Tipp:

Statt 3 EL Traubenzucker können auch 4 EL Fruchtzucker oder Stevia verwendet werden.

Vegan, gluten- & laktosefrei

Topfenknödel
mit Amarant & Orangen-Kumquats-Ragout

4 Personen

Für die Topfenknödel:
500 g Magertopfen
40 g Kokosraspel
40 g Kokosblütenzucker
2 Eigelb
Abrieb einer Orange (unbehandelt)
Salz
30 g gepuffter Amarant
Für das Ragout:
2 Orangen (unbehandelt)
150 g Kumquats
250 ml Orangensaft, frisch gepresst
1/2 Pkg. Vanillepuddingpulver
50 g Kokosblütenzucker
Außerdem:
Orangenzesten zur Dekoration

1. Für die Topfenknödel den Topfen in einem sauberen Geschirr- oder Passiertuch über einer Schüssel im Kühlschrank mindestens 12 Stunden (am besten über Nacht) abhängen lassen.

2. Abgetropften Topfen (ca. 300 g), Kokosraspel, Kokosblütenzucker, Eigelb, Orangenabrieb und -saft in einer Schüssel mit den Rührbesen des Handmixers glatt rühren und bis zum weiteren Gebrauch abgedeckt kalt stellen.

3. Für das Ragout die beiden Orangen schälen und die einzelnen Segmente mit einem scharfen Messer aus den Häuten schneiden. Kumquats unter lauwarmem Wasser waschen, abtropfen lassen und halbieren (ggf. Kerne entfernen). 200 ml Orangensaft mit Kumquats in einem Topf zum Kochen bringen. Restliche 50 ml Orangensaft mit Puddingpulver und Kokosblütenzucker in einer kleinen Schüssel glatt rühren. In die kochende Flüssigkeit einrühren und ca. 1 Min. bei mittlerer Hitze unter Rühren weiterköcheln lassen, bis eine dickliche Konsistenz entsteht. Topf vom Herd nehmen und die vorbereiteten Orangenfilets unterziehen.

4. In einem mittelgroßen Topf Wasser mit etwas Salz aufkochen. Topfenknödelmasse aus dem Kühlschrank nehmen und in den Handinnenflächen zu 8 gleich großen Kugeln rollen. Knödel in das kochende Wasser geben, einmal aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und die Knödel 12 Min. im heißen, nicht kochenden Wasser ziehen lassen.

5. Gepufften Amarant in einen tiefen Teller geben. Knödel mit einem Siebschöpfer aus dem Wasser nehmen, gut abtropfen lassen und in Amarant wälzen. Knödel mit dem noch lauwarmen Ragout und einigen Orangenzesten servieren.

40min
Fortgeschritten

Tipp:

Statt in Amarant können die Knödel auch in 50 g gerösteten Kokosflocken gewälzt werden.

Glutenfrei, fett- & zuckerarm