Marktforscher Kinderparadies

Ratespaß, Kochvergnügen und Bastelecke.

Die Geschichte der Hefe

Hefe wird häufig beim Backen verwendet. Bei der Zubereitung lässt man den Teig ein Weilchen stehen, damit die Hefe aufgehen kann und den Teig lockerer macht. Schon die Phönizier wussten die Wirkung  der Hefe zu nutzen. Sie brauten damit auch Bier. Die Ägypter hingegen machten viele verschiedene Brot-arten aus Butter, Salz, Eiern, Milch, Wasser,  Gewürzen und häufig eben auch aus Hefe. Entdeckt wurde die Hefe rein zufällig: Ein Brotteig wurde über Nacht vergessen und gärte. Nach dem Backen war das Brot viel flaumiger als jenes, das nicht vergessen worden war. Germ oder Hefe ist also ein Gärungspilz, der er-staunliche Fähigkeiten besitzt. Die Ägypter gaben das Wissen um die Hefe an die Griechen weiter. Von diesen wiederum bekamen es die Römer — und so weiter und so fort. Bis heute wird Germ (oder Hefe) als natürliches Back-Triebmittel eingesetzt. Und man verwendet sie beim Bierbrauen und bei der Weinherstellung. 

Diese Hefearten gibt es:

  • Flüssighefe
  • Press- oder Blockhefe
  • Rieselhefe
  • aktive Trockenhefe
  • Instant-Trockenhefe
  • tiefgekühlte
  • halb feuchte Hefe

Was ist Hefe?

Hefe ist ein winziger einzelliger Pilz, also ein lebender Mikroorganismus. Er kann sich durch Zellteilung rasch vermehren. Hefen sind also Lebewesen, kleine Bakterien, die sehr aktiv sein können. Wenn es schön warm ist, bei einer Temperatur von 28 — 32 °C, sind sie besonders glücklich und vemehren sich. Wenn dann noch Zucker, Mehl, Milch oder Wasser im Spiel sind und kein Luft zug stört, „geht“ der Teig: Die Hefezellen beginnen sich immer wieder zu teilen und brin­gen somit unseren Teig zum Aufgehen.

Gewusst:

Je nachdem wo du zuhause bist, sagt man: die Germ, der Germ oder auch die Hefe und alles davon stimmt.

 

Was passiert, wenn der Teig aufgeht?

  • PHASE 1: Bei Temperaturen von 28 — 32 °C und genügend Feuchtigkeit vermehren sich die kleine Hefepilze im Teig.
  • PHASE 2 Jetzt beginnt die Gärung. Dabei wird das Mehl zunächst in Zucker um­gewandelt, dann weiter zu Alkohol und zum Gas Kohlendioxid (CO2) verarbei­tet. Es bilden sich größere Bläschen.
  • PHASE 3 Diese Blasen lassen den Teig aufgehen. Das heißt, sein
    Volumen vergrößert sich — wie das eines Luftballons, den du aufbläst.

Was macht man mit dem Teig:

  • Die absoluten Klassiker sind Pizza und Blechkuchen.
  • Und natürlich Brot, Semmeln, Brioches, Schnecken und Krapfen.
  • Außerdem gehört Hefe in den Teig für Striezel und anderes Gebäck aus Germteig.

Gewusst:

Wenn du alle Hefezellen aus 1 kg Hefe aneinanderreihst erhältst du eine Kette mit ca. 42.000 km Länge. Das ist sogar etwas länger als der gesamte Erdumfang.

Hier kannst du die Malvorlage herunterladen. Außerdem findest du hier das Rätsel und den Witz des Monats!

Viel Spaß!

Witz des Monats

Sagt der kleine Fritzi: "Mama ich will keinen Käse mit Löchern!" Mutter meint darauf: "Dann iss nur den Käse und lass die Löcher liegen."

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