Marktforscher Kinderparadies

Ratespaß, Kochvergnügen und Bastelecke.

Die Geschichte des Maises

Als die Erde noch menschenleer war, nahmen die Götter den Mais und formten aus ihm den Menschen – so der Mythos bei den Maya (ab 3000 v. Chr.) in Mittelamerika. Und weil Maiskörner bunt sind, entstanden Menschen mit verschiedenen Hautfarben. Mais war auch bei den Azteken (14. bis 16. Jh.) ein wichtiges Nahrungsmittel. Christoph Columbus brachte ihn 1493 nach Spanien. Von dort breitete er sich über ganz Europa aus. Vor allem für die ärmere Bevölkerung war Mais wichtig. Man aß ihn als Maisbrei in Italien (Polenta), in Rumänien (Mamaliga) und vielen anderen Ländern. Von der Türkei aus wanderte der Mais nach Indien, China und Japan. Heute zählt Mais mit Weizen, Reis und Kartoffeln weltweit zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln.

 

Mais heißt auch: Kukuruz, Welschkorn oder Türkischer Weizen.

Maiskolben-Wissen:

Der Kolben ist der weibliche Teil der Pflanze. Die männliche Blüte sitzt am oberen Ende der Pflanze.

  • Narbenfäden: Sie ragen oben aus den Kolben und sehen aus wie eine Frisur. Sie dienen dazu, die Pollen zur Befruchtung der Blüten einzufangen.
  • Hüllblätter: Sie schützen die Körner beim Heranwachsen. Man kann sie auch füllen. Gefüllte Maisblätter nennt man Tamales.
  • Körner: Jedes einzelne Korn ist die Frucht einer weiblichen Blüte. Die Körner können je nach Sorte ganz schön bunt sein, und jedes einzelne Korn kann wieder zu einer ganzen Maispflanze heranwachsen.

Gewusst:

Mais enthält Provitamin A, B-Vitamine, Vitamin C und E und viele Mineralstoffe. Die Körner der verschiedenen
Maissorten können weiß, gelb, orange, rosa, rot, bläulich, violett, grau oder fast schwarz sein. Wir verbrauchen weltweit pro Jahr 1,1 Milliarden Tonnen Mais. Das sind 11 Billionen kg. Und so sieht die Zahl dazu aus:

1 100 000 000 000 kg

 

Maisbombe

Popcorn entsteht durch eine kleine Explosion. Jedes Maiskorn enthält Stärke, ein bisschen Wasser und ein bisschen Fett. Erhitzt man das Maiskorn, wird aus dem Wasser Wasserdampf. Der dehnt sich aus und sprengt die Hülle des Korns.

Auf den Grill damit!

Maiskolben kann man in ihrer Blätterhülle grillen. Außen werden sie dann ganz schwarz, innen ganz zart. „Nackte“ Maiskolben müssen vorgekocht werden, bis die Körner weich sind, und können erst dann auf den Grill gelegt werden.

Vielseitiger Mais:

Aus Mais macht man Nahrungsmittel (Mehl Popcorn, Öl), kompostierbares Einweggeschirr, Verpackungsfüllmaterial, T-Shirts, medizinische Fäden für Operationen, Treibstoff, uvm.

Maissorten:

  • Stärkemais: Er ist als Nahrungsmittel für Menschen am besten geeignet. Er wird zu Maismehl verarbeitet, woraus z.B. Tortillas gemacht werden können.
  • Zuckermais: Er enthält mehr Fett und Eiweiß, dafür aber weniger Stärke und wird als Gemüse verwendet.
  • Zahnmais: Die trockenen Körner ziehen sich ein wenig zusammen und sehen aus wie Zähne. Er wird vor allem als Tierfutter verwendet.
  • Puffmais: Nur aus ihm wird Popcorn!

 

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Viel Spaß!

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