Fruchtsalate

KOMBINIERT. Gegensätze ziehen sich an. Wie sehr, zeigen unsere fruchtig-pikanten Gerichte mit süßen Früchten. Ob als knackiger SALAT oder sommerlicher EINTOPF: Gut verpackt lassen sie sich überallhin mitnehmen.

EXOTISCHER FRUCHTSALAT
mit Chilihuhn & Hummerchips

4 Personen

400 g Hühnerbrust
Salz und Pfeffer
1 TL Chiliflocken
1 EL Sonnenblumenöl, z.B. Alnatura
2 Baby-Ananas
1 Drachenfrucht
1 Bio-Limette
20 ml Sesamöl
30 ml süße Sojasauce
3 Jungzwiebeln
60 g Hummerchips, grob zerbröselt

1. Hühnerbrust abspülen, trocken tupfen und in Streifen schneiden. Mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken würzen. Das Öl in einer Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erwär­men. Hühnerstreifen darin rundherum ca. 4 Min. braten.

2. Ananas schälen und die verbleibenden Augen mit einem spitzen Messer heraus­schneiden. Fruchtfleisch in ca. 3 mm dicke Scheiben schneiden. Strunk auf Wunsch herausschneiden. (Bei kleinen Ananas kann man ihn ruhig mitessen.)

3. Drachenfrucht halbieren. Schale mit einem Gemüsemesser in Streifen abziehen. Fruchtfleisch in ca. 2 cm große Würfel schneiden (oder das Fruchtfleisch aus der Schale löffeln). Früchte mischen.

4. Limette heiß abwaschen, Schale ab­reiben und Saft auspressen. Früchte mit Sesamöl, Limettensaft und ­-schale, Soja­sauce, Salz und Pfeffer marinieren.

5. Jungzwiebeln putzen, dunkelgrüne Teile entfernen, helle Teile in feine Ringe schneiden.

6. Hühnerstreifen und Jungzwiebelringe zum Obst geben, gut mischen und mit Hummerchips­-Bröseln bestreut servieren.

35min
Hobbykoch

GEWUSST:

Die Drachenfrucht heißt auch Pitahaya und gehört zu den Kakteenfrüchten. Bei Zimmertemperatur nicht länger als 2 Wochen lagern. 

NEKTARINEN-SALAT
mit Ziegenkäsebällchen & Himbeeressig-Dressing

4 Personen

6 Nektarinen
2 Zweige Rosmarin, Nadeln abgezupft
1 EL Kapern
80 g Himbeeren
30 ml Himbeeressig
40 ml Olivenöl
Salz und Pfeffer
100 g Rucola
150 g Ziegenkäsebällchen

1. Nektarinen halbieren und entsteinen. Fruchtfleisch in dünne Scheiben schneiden oder hobeln. Rosmarinnadeln grob hacken. (Wer mag, kann sie auch ganz lassen.)

2. Nektarinen in einer Schüssel mit Kapern und Himbeeren mischen. Essig, Öl und Rosmarin untermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

3. Rucola unterheben und die Käse­bällchen daraufsetzen.

10min
Hobbykoch

PAPAYASALAT
mit Teriyaki-Rindfleisch, Jungzwiebeln & mariniertem Reis

4 Personen

g 500 Beiried
30 ml Sake
20 ml Ponzu-Sauce
40 ml Reisessig
20 ml Erdnussöl
200 g Langkornreis
30 ml Sojasauce
20 g brauner Zucker
1 Papaya, nicht allzu reif
3 Jungzwiebeln

1. Beiried in Streifen schneiden und mit Sake, Ponzu­-Sauce und 20 ml Reisessig ca. 15 Min. marinieren. Erdnussöl in einer Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erwär­men. Beiriedstreifen rundherum ca. 4 Min. scharf anbraten. Die Marinade zugießen und ca. 1 Min. köcheln. Dann das Fleisch samt Marinade aus der Pfanne in eine Schüssel geben.

2. Langkornreis nach Packungsanleitung kochen und noch heiß mit Sojasauce, rest­lichen Reisessig und Zucker marinieren.

3. Während der Reis kocht, Papaya schä­len, halbieren und entkernen. Anschließend in feine Streifen schneiden.

4. Jungzwiebeln putzen, den grünen Teil entfernen, dann der Länge nach halbieren und in feine Streifen schneiden.

5. Papaya und Jungzwiebeln mit Beiriedstreifen samt Marinade mischen. Den Reis dazu servieren.

20min
Hobbykoch

MANGOSALAT
mit gebratenen Garnelen & Kokosdressing

4 Personen

1 Ananas
1 reife Mango
400 g Garnelen, geschält, küchenfertig
Salz und Pfeffer
20 g Kokosöl
2 Chilischoten
2 Bio-Limetten
40 ml Kokoswasser
20 g Kokosflocken
Minze oder anderer Kräuter zum Garnieren

1. Die Ananas schälen und die Augen ent­fernen. Vierteln und den Strunk herausschneiden. Fruchtfleisch in 2 cm große Stücke schneiden.

2. Mango schälen und das Fruchtfleisch vom Stein schneiden. Dabei am Stein ent­lang schneiden, er verläuft entsprechend der Form der Mango. Fruchtfleisch in 2 cm große Stücke schneiden (oder das Frucht­fleisch zuerst vom Stein schneiden und erst dann schälen – das ist weniger rutschig).

3. Die Garnelen mit Salz und Pfeffer würzen. Kokosöl in einer Pfanne stark er­hitzen. Garnelen darin auf jeder Seite ca. 2 – 3 Min. braten.

4. Chilis nach Geschmack entkernen und in Ringe schneiden. Limetten heiß ab­waschen, Schale abreiben, Saft auspressen. Ananas, Mango und Garnelen mischen. Kokoswasser, Kokosflocken, Chili ringe so­wie Limettensaft und ­schale untermengen. Mit Kräutern nach Wunsch bestreuen.

Hobbykoch

TIPP:

Die Ananas ist reif, wenn sie keine grünen Stellen hat und sich die Blätter leicht herausziehen lassen. 

LAMM-FASCHIERTES
mit Koriander-Marillen-Pesto

4 Personen

500 g Lammfaschiertes
1 EL Ras el-Hanout
1 EL Kreuzkümmel, gemahlen
Salz und Pfeffer
30 ml Olivenöl
500 g Marillen, frisch
1 Dose Kichererbsen, 300 g Abtropfgewicht
200 g Kirschtomaten
40 g getrocknete Marillen
1 Chilischote
3 EL frischer Koriander, fein gehackt
2 EL Sesamöl

1. Backofen auf 220 °C Ober­- / Unterhitze vorheizen. Lammfaschiertes mit Ras el­-Hanout, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer würzen. Mit Olivenöl mischen.

2. Marillen halbieren, entsteinen und vierteln. Mit dem Fleisch mischen.

3. Kichererbsen abspülen, nochmals ab­tropfen und ebenfalls untermischen. Alles in einen Bräter, z.B. Ultra Pro von Tupperware, geben und ca. 25 Min. mit geschlossenem Deckel garen. Nach 15 Min. die halbierten Tomaten hinzufügen.

4. Für das Pesto getrocknete Marillen und Chili (nach Geschmack entkernt) fein hacken und mit Koriander und Sesamöl vermischen. Über dem Eintopf verteilen und servieren.

35min
Hobbykoch

GEWUSST:

Ras el­Hanout ist eine traditionelle Gewürzmischung der nord frikanischen Küche und besteht oft aus mehr als 20 Gewürzen. Meistens mit dabei: Curcuma, Koriander, Cumin, Zimt, Kardamom und Chili. Insgesamt ergibt das eine süßlich­ scharfe Mischung ge­eignet u.a. für Suppen, Lammgerichte, Couscous und vieles mehr.

CASSOULET
mit Schweinsschulter, Feigen & weißen Bohnen

4 Personen

150 g weiße Bohnen
800 g Schweinsschulter
200 g Sellerieknolle
1 Petersilienwurzel
6 Jungzwiebeln
8 frische Feigen
190 ml Olivenöl
Salz und Pfeffer
2 Bio-Zitronen
600 ml Gemüsefond
3 Zweige Salbei, Blätter abgezupft

1. Weiße Bohnen über Nacht einweichen.

2. Backofen auf 180 °C Ober­- / Unterhitze vorheizen. Schweinsschulter in ca. 3 x 3 cm große Würfel schneiden.

3. Sellerie und Petersilienwurzel schälen und würfeln. 5 Jungzwiebeln putzen und der Länge nach dritteln. Eingeweichte Bohnen abseihen.

4. Fleisch, Bohnen, Jungzwiebeln und 2 geviertelte Feigen in einen Bräter, z.B. Ultra Pro von Tupperware, geben. Mit 90 ml Olivenöl mischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Zitronenschale einer Zi­trone darüberreiben. Zeste der anderen Zitrone in feine Streifen schneiden und in kaltes Wasser legen. Saft beider Zitronen auspressen und in den Bräter gießen. Mit Fond aufgießen und im Ofen ca. 60 Min. mit geschlossenem Deckel garen.

5. Restliches Olivenöl bei mittelstarker Flamme erhitzen. Salbeiblätter hineingeben und 10 Sekunden knusprig braten. Mit einem Schaumlöffel herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

6. Übrigen Jungzwiebel putzen und in feine Ringe schneiden

7. Cassoulet aus dem Ofen nehmen. Mit den restlichen geviertelten Feigen, Jungzwiebelringen, Zitronenzeste und gebratenen Salbeiblättchen servieren.

1 Std 20 (exkl. Einweichzeit)min
Hobbykoch

KEIN MUCKS!

„Bohnen schmecken herrlich. Und sie sind, wie alle Hülsenfrüchte, eine gute Eiweißquelle. Leider machen sie manchmal Probleme bei der Verdauung. Ich denke, ich muss da nicht ins Detail gehen. Wenn man beim Kochen von Bohnen allerdings kleine Tricks anwendet, dann bleibt der Genuss völlig folgenlos. Zum Beispiel hilft es, Bohnen in warmem Wasser einzuweichen (etwa 80 °C). Außerdem sollte das Einweichwasser keinesfalls zum
Kochen verwendet werden. Die Bohnen also abseihen, gut abspülen und mit taufrischem Wasser wieder aufsetzen. 1 EL Backpulver im Kochwasser leistet durch das enthaltene Kaliumcarbonat (auch Pottasche genannt) gute Dienste, indem es die schwer verdaulichen Bestandteile in der Bohne aufbricht. Gewürze wie Kreuzkümmel, Minze oder Ingwer verbessern den Geschmack und die Verträglichkeit. So heißt es dann Genuss pur – und jedes Böhnchen bleibt ganz ohne Tönchen. Das funktioniert übrigens auch bei Radieschen: 1 Blatt des Grüns mitessen und alles ist gut!“