Marktforscher Kinderparadies

Ratespaß, Kochvergnügen und Bastelecke.

Die Geschichte des Honigs

Honig gibt es seit 25 Millionen Jahren, und zwar überall dort, wo es bunte Blüten gibt. Sie geben den Bienen mit ihrem Nektar Nahrung. Die Bienen erzeugen Honig – für sich selbst und für die Menschen. Der Legende nach wurde der griechische Göttervater Zeus mit Honig und Milch aufgezogen. Man sagt sogar, dass die Honigbiene Melissa ihn fütterte. Die alten Griechenverwendeten Honig als Würzmittel und kombinierten ihn mit frischen Kräutern. Auch reiche Römer würzten ihre üppigen Gerichte mit Honig und tranken ihn mit Wein als „Energy Drink“. Honig wurde damals aber noch von wild lebenden Bienen gewonnen, erst ab dem Mittelalter wurden die Tiere auch in Körben gehalten und später in hölzernen Bienenstöcken.

 

Welche Honigarten gibt es?

Waldhonig stammt von Nadelbäumen, aber nicht von deren Blüten, sondern vom Honigtau. Diese zuckerhaltige zähe Flüssigkeit wird von Insekten ausgeschieden, die an den Nadelbäumen saugen. Die Bienen sammeln die Flüssigkeit wie Nektar. Blütenhonig stammt von Blüten. Viele Blütenhonige sind Mischhonige, kommen also von mehreren Blüten. Damit die Bienen genügend Nahrung haben, müssen wir unsere Blumenwiesen unbedingt erhalten.

GEWUSST:

Bienen brauchen für ihre Nahrung auch Pollen. Das sind winzige Blütenstaubkörnchen, die die Biene auf der Blüte mit Nektar zu kleinen Kügelchen formt. Diese Kügelchen trägt sie an ihren Beinchen in den Stock – sie trägt also Pollen-Hosen. Im Stock werden die Pollen in Wabenzellen aufgewahrt.

Was ist los im Bienenstock?

In einem Bienenstock leben bis zu 80.000 Tiere. Hat eine Kundschafter-Biene eine Blumenwiese entdeckt, fliegt sie zum Stock und „tanzt“ ihren Kolleginnen den Weg dorthin vor. Je nachdem wie weit die Wiese entfernt ist, sieht der Tanz unterschiedlich aus. Die Sammlerinnen fliegen los und saugen Nektar aus den Blüten. In der Honigblase transportieren sie ihn zurück und geben ihn an Bienen im Stock ab, die ihn auch wieder weitergeben. So wird der Nektar von mehreren Bienen „veredelt“. Das Nektartröpfchen kommt zuletzt in eine Wabenzelle, die mit Wachs verschlossen wird. Dort reift der Honig.

 

Welche Bienen leben im Stock?

Königin: Sie ist die Chefin und befruchtet als Einzige die Eizellen. Sie kann bis zu 5 Jahre alt werden.

Arbeiterbienen: Sie putzen die Waben, füttern geschlüpfte Jungtiere, bauen neue Waben oder sind Wächterinnen am Stockeingang. Im „Außendienst“ sammeln sie Nektar und Pollen und suchen neue Futterplätze.

Drohnen: Die männlichen Bienen. Sie befruchten die Königin auf ihrem Hochzeitsflug. Wenn es warm und sonnig ist, sammeln sie sich, und sobald sie die Königin riechen können, flitzen sie los, um ja als Erste bei ihr zu sein.

 

Was machen Bienen im Winter?

Im Winter kuscheln sich Bienen traubenförmig zusammen und zittern mit den Flügelmuskeln. Das erzeugt Wärme: 20 °C hat es dann im Bienen-stock. Im Frühling, ab 10 °C und Sonnenschein, fliegen die Bienen wieder aus.

Hier kannst du die Malvorlage herunterladen. Außerdem findest du hier das Rätsel und den Witz des Monats!

Viel Spaß!

Malvorlage & Rätsel downloaden Lösung Marktforscherrätsel downloaden

Witz des Monats

„Weißt du, warum die Sonne rot ist, wenn sie untergeht?“, fragt der Vater seinen kleinen Sohn. „Weil sie sich ärgert, dass sie so früh schlafen gehen muss!“