Regionalität

Seit 2017 gedeihen im BURGENLAND „Da komm’ ich her!“-Mini-Wassermelonen. Die kleinen Schätze sind nicht nur äußerst erfrischend, sondern es wird beim Anbau auch viel Wert auf die Ökologie gelegt.

Am 3. August wird in den USA traditionell der Tag der Wassermelone gefeiert. Warum uns das interessieren sollte? Österreich kann jetzt gebührend mitfeiern! Seit zwei Jahren gedeihen im burgenländischen Lafnitztal überaus schmackhafte Melonen. Möglich ist das wegen eines speziellen Mikroklimas, das sich durch viele Sonnenstunden, überdurchschnittliche Temperaturen und reichlich Grundwasser auszeichnet. Bewässert wird über eigene Brunnen für den Melonenanbau rund um Heiligenkreuz. So haben es die Melonen wohlig warm und eine Durststrecke kann gar nicht erst aufkommen.

ERFRISCHT DURCH DEN SOMMER

Bei den Mini-Wassermelonen fiel die Wahl auf die Sorte „Master“. Diese enthält kaum Kerne, ist besonders süß im Geschmack und kommt vor allen bei Kindern sehr gut an. Durch den hohen Wassergehalt ist diese Melone die perfekte Erfrischung für den Sommer. Im Fruchtfleisch stecken kaum Kalorien (ca. 28 kcal / 100 g) dafür jede Menge B- und C-Vitamine. Außerdem Eisen, Natrium und Kalium. Sie lässt sich pur, als Limonade und Bowle oder etwa als Salat mit Schafskäse und Oliven genießen. Zudem gilt diese Sorte als sehr resistent gegen Schädlinge und Krankheiten. Auf Pflanzenschutzmittel kann daher komplett verzichtet werden. Der Anbau der „Da komm’ ich her!“- Wassermelonen hat bereits im Mai begonnen, die Saison dauert üblicherweise von Juni bis Oktober. Die Frucht, die eigentlich zu den Kürbisgewächsen zählt und daher ein Gemüse ist, wird in der Regel zwischen 1 und 1,5 kg schwer. Sie gedeiht auf kleinen Dämmen mit biologisch abbaubarer Folie, unter der ein Tropfschlauch
für die Bewässerung liegt. Anders als beim Gießen wird dadurch der Wasserverbrauch enorm reduziert, zusätzlich erspart man sich so das Waschen der Melonen.

MIT DER KRAFT DER SONNE

Nicht nur beim Anbau wird ökologisch gedacht, auch in vielen anderen Bereichen steht nachhaltiges Denken und vor allem cleveres Wirtschaften im Fokus. So wird etwa der gesamte Bio-Abfall als natürlicher Dünger auf den Feldern ausgebracht und die Kraft der Sonne über Solarpanele eingefangen und im Betrieb verwertet. Der Großteil der Felder liegt gleich neben der Halle, das bedeutet kurze Transportwege und Lagerzeiten. So kann ein hervorragender CO2-Fußabdruck garantiert werden und die kleinen Melonen sind immer frisch, wenn sie ausgeliefert werden. „Da komm’ ich her!“-Wassermelonen sind also die perfekte Erfrischung für heiße Tage und außerdem erfrischend ökologisch.

MELONE MIT RICOTTA

 Für ca. 4 Personen

  • 1 Mini-Wassermelone,
  • 3 Zweige Basilikum,
  • 250 g Ricotta,
  • je 1 Prise Salz & Pfeffer,
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  1. Melone in Scheiben schneiden, schälen und würfeln.
  2. Basilikum­blätter in feine Streifen schneiden. Kleine Blätter für die Dekoration aufheben.
  3. Ricotta mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft glatt rühren.
  4. Basilikumstreifen unterrühren.
  5. Jeweils 1 TL der Masse auf die Melonenwürfel setzen.
  6. Mit Pfeffer und Basilikumblättern garnieren.