Im Kühlschrank von

Im Kühlschrank von Michael Schottenberg: Ob Theatermann, Dancing Star oder Reiseschriftsteller – bei allem, was er macht, ist der Weltenbummler 110%ig bei der Sache. Wir schauen in seinen Kühlschrank und entdecken, was ein Abenteurer wie er immer zuhause hat.

friends: Herr Schottenberg, wenn man so viel in der Welt unterwegs ist wie Sie, hat man da überhaupt etwas im Kühlschrank? Und wenn ja, was?

MS: Zur Standardausstattung gehören bei mir Teufelroller, mein Fast Food bei Sehnsucht nach der Nordsee, ein Glas Kren für meinen täglichen Schinkenbrot-Gusto, Wasabi – unerlässlich zum Schärfen –, Grüner Veltliner, pitschkalt gelagert und ebenso getrunken! Den Rest, zum Beispiel frischen Schinken, kaufe ich punktuell dazu.

Was war das  Beste und das Seltsamste, das Sie auf Ihren Reisen gegessen haben?

Das Beste: die unzähligen Straßen- Garküchen. Das Seltsamste: ein Salat aus fermentierten grünen Teeblättern. Die werden kurz aufgekocht und 6 Monate in Bambus stäben vergraben. Dann mit verschiedenen Gewürzen wie Ingwer und Knoblauch gewürzt. Das heißt Lepetthouk-Salat und schmeckt grandios.

Appetit holt man sich woanders, gegessen wird zuhause. Würden Sie diesen Satz unterschreiben?

Ich sage: Appetit hole ich mir überall. Zuhause bin ich, wo ich gut esse.

Wie schmeckt für Sie Heimat?

Nach frisch gepflückten Eierschwammerln mit gerösteten Zwiebeln und Speck, reichlich Petersilie und verquirlten Eiern.

Zum Abschluss: Welches einzige Gericht würden Sie mit auf eine einsame Insel nehmen? Oder auf ein Frachtschiff?

Auf eine Insel: reichlich Sushi. Auf ein Frachtschiff: Sushi, reichlich.