Marktforscher Kinderparadies

Ratespaß, Kochvergnügen und Bastelecke.

DIE GESCHICHTE  DER KÜRBISSE

Schon vor 10.000 Jahren kannte man in Peru und Mexiko den Kürbis. Damals wurden vermutlich erst die Kerne gegessen, denn das Fruchtfleisch der wilden Kürbisse war sehr bitter. Erst später wurden Sorten gezüchtet, die auch köstliches Fruchtfleisch hatten. Der Entdecker Christoph Kolumbus brachte die Früchte nach Europa, wo sie seither angebaut und in der Küche vielseitig zubereitet werden. Es gibt riesengroße Sorten und kleinere, darunter z.B. den Hokkaidokürbis. Er stammt ursprünglich aus Japan und ist bei uns als Speisekürbis sehr beliebt. Aus Italien kommt hingegen die Zucchini, die eigentlich ein unreifer Kürbis ist. Aber aufgepasst! Nicht alle Kürbisse sind essbar. Manche Sorten benutzt man im Herbst zur Dekoration — sie heißen Zier­kürbisse und sind sehr bitter.

 

Halloween leitet sich vom englischen Wort „All Hallows“ ab und heißt übersetzt „Allerheiligen“. Schon 550 v. Chr. entfachten die Kelten in der Nacht zum 1. November ein großes Feuer, um den Winterbeginn zu feiern. Das Feuer trugen sie in ausgehöhlten Rüben nach Hause, um die bösen Geister fernzuhalten. Später wurde daraus ein christlicher Feiertag, bei dem milde Gaben verteilt wurden. Heute gehen verkleidete Kinder von Haus zu Haus bitten um „Süßes, sonst gibt’s Saures“ und viele Häuser sind mit toll geschnitzten Monsterkürbissen geschmückt.

 

Panzerbeere voraus!

HART, ABER GUT: Wenn man sich die Kürbisse so ansieht, würde man nie auf die Idee kommen, dass sie zu den Beeren gehören. Stimmt aber: Sie sind über ein paar Ecken mit Ribiseln und Stachelbeeren verwandt. Wegen der harten Schale nennt man den Kürbis auch Panzerbeere.

Nette Verwandtschaft

Zur Familie der Kürbisgewächse gehören ca. 800 Arten — neben den vielen verschiedenen Kürbissen auch die süßen Melonen und die erfrischenden Gurken. Weltweit gibt es ca. 800 Arten.

Kürbispflanze:

Kürbispflanzen brauchen viel Platz zum Wachsen, sie bekommen nämlich sehr lange Triebe mit leuchtend gelben-orangen Blüten. Aus den befruchteten Blüten entstehen dann die Kürbisse. Besonders wertvoll sind auch die Kerne mancher Sorten. Sie werden aus den reifen Früchten gekratzt, getrocknet, gemahlen und zum dunkelgrünen Kürbiskernöl gepresst oder geröstet als Knabbersnack verputzt.

WAS DRIN IST:

Ballaststoffe, viel Vitamin A, Vitamine B1, B2 und C, Mineralstoffe (Kalzium, Phosphor, Magnesium, Eisen, Natrium) und Spurenelemente (Schwefel, Zinn, Mangan)

Gewusst:

HOHLKOPF: Einen reifen Kürbis erkennt man daran, dass er hohl klingt, wenn man daraufklopft.

Witz:

Treffen sich zwei Schnecken an der Straße. Die eine will rübergehen. Die andere sagt: Vorsicht, in einer Stunde kommt der Bus.

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