Im Kühlschrank von

Einfach, ehrlich und bodenständig – mit diesem Erfolgsrezept kocht sich Johann Lafer in die Herzen der Österreicher. Wir werfen einen Blick in seinen Kühlschrank und sprechen mit ihm über Vanillekipferl, neue Projekte und warum er doch kein Priester geworden ist.

friends: Herr Lafer, der Advent naht und überall wird gebacken. Welche Backzutaten dürfen in Ihrem Kühlschrank nicht fehlen?

JL: Auf jeden Fall gute Butter, frische Eier, Vanilleschoten, Zitrone. Außerdem Zutaten wie Marzipan, Nüsse und weihnachtliche Gewürze wie Kardamom und Zimt.

Sie haben als Lehrling in einer kleinen Mehlspeisenstube begonnen und sich bis zum Haubenkoch hochgearbeitet. Mögen Sie das einfache Vanille-kipferl lieber oder opulent verzierte Kekse?

Jedes Jahr kaufe ich mir einen Stapel Zeitschriften und schaue all die schönen Rezepte für Weihnachtsbäckerei an. Letztendlich bleibe ich dann aber immer bei den traditionellen Rezepten wie Vanillekipferl, Zimtsterne & Co. Das sind Kindheitserinnerungen, die ich mit den Rezepten meiner Mutter verbinde.

Viele Köche sagen: „Backen ist nicht Kochen.“ Würden Sie das auch unterschreiben?

Beim Backen kommt es auf Präzision an. Die Zutaten müssen exakt abgewogen und die Backzeit im Ofen genau im Blick behalten
werden. Beim Kochen dagegen kann man improvisieren.

Wenn Sie nicht Koch geworden wären, welchen Weg hätten Sie eingeschlagen?


Ich wäre auch gerne Priester oder Gärtner geworden. Durch meine Kindheit auf dem elterlichen Hof hat mich die landwirtschaftliche Arbeit geprägt – im Einklang mit der Natur.

Auf welche neuen Projekte dürfen wir uns freuen?


Ich habe meine eigene Kochtopflinie auf den Markt gebracht. Die beschichteten Woks, Töpfe und Pfannen sind hervorragende Produkte, die ich meinen Fans als gutes Handwerkszeug empfehlen kann.