Marktforscher Kinderparadies

Ratespaß, Kochvergnügen und Bastelecke.

DIE GESCHICHTE DES TEES

Vor ca. 4750 Jahren saß der chinesische Kaiser Chen Nung mit einer Schale abgekochtem Wasser unter einem Teestrauch. Der Wind wehte ein paar Blätter herunter und die landeten in der Schale des Kaisers – der Tee war erfunden! Auch chinesische Mönche wussten das koffeinhaltige Getränk zu schätzen, denn es hielt sie beim Meditieren munter. Schließlich gelangte der Tee nach Japan. Dort wurde die Kunst der Teezubereitung zu einem wichtigen Ritual, man nennt es Teezeremonie. Seinen großen Durchbruch feierte der Tee allerdings in England. Ein Sprichwort besagt: „Nothing a nice cup of tea couldn’t fix!“ Das heißt übersetzt: „Es gibt nichts, was eine schöne Tasse Tee nicht in Ordnung bringen könnte!“ Stimmt, oder?

Wieso heisst Tee Tee?

Tee (genauer das englische tea) leitet sich von einem Dialektwort ab, das an der Küste Südchinas dafür verwendet wurde: tu, te, ta oder tay. Von dort wurde Tee in Schiffen in andere Länder transportiert. Mit ihm wurde auch das Wort nach Europa gebracht.

Ein paar Teesorten:

Schwarzer Tee: Nach dem Pflücken welken die Blätter, werden gerollt und dann fermentiert: Man erwärmt sie auf 30 °C. Dabei werden ätherische Öle freigesetzt. Durch anschließendes Trocknen wird der Tee haltbar. 

Grüner Tee ist nicht fermentiert. Nach dem Welken wird er gedämpft oder geröstet. So bleibt er grün. Dann werden die Blätter gerollt und getrocknet.

Weißer Tee ist eigentlich Grüner Tee. Er stammt von ganz jungen Blättchen und Blattknospen, die von einem weißen Flaum umgeben sind.

Kräuter- und Früchtetee besteht aus verschiede-nen getrockneten Pflanzen (Blätter und Blüten) oder aus Früchten.

Mate-Tee gewinnt man aus den Blättern des südamerikanischen Mate-Strauchs.

MATE-, KRÄUTER- UND FRÜCHTE-TEES SIND EIGENTLICH GAR KEINE TEES, WEIL SIE NICHT AUS DEM TEESTRAUCH GEMACHT SIND. 

"Abwarten und Tee trinken" Das sagte der Kräuterkundige Heinrich Ast im 19. Jh. angeblich zu seinen ungeduldigen Patienten, wenn sie schnell gesund werden wollten.

Noch mehr Tee­-Wissen:

Die Teepflanzen ist ein Strauch, der am besten in Gebieten von 1500 — 2500 m Seehöhe und bei Temperaturen zwischen 18 — 32 °C wächst und gedeiht. In den Plantagen werden Bäume gepflanzt, damit die Teesträucher jeden Tag ein bisschen Schatten haben. Das brauchen sie, damit der Tee richtig gut wird. Die Sträucher werden
ständig geschnitten, damit sie nicht blühen. Für den Tee werden nämlich ausschließlich die Blätter gebraucht.

WITZ:

Was ist klein, rot und fährt ständig rauf und runter? Eine Kirsche im Fahrstuhl.

GEWUSST:

Gleich nach Wasser ist Tee das Getränk, das auf der Welt am meisten getrunken wird.

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