Im Einkaufskorb von

Im Einkaufskorb von Toni Faber. Auch als Mann der Kirche kann man das Leben mit viel Freude genießen. Dafür ist Toni Faber, Dompfarrer im Wiener Stephansdom, der besten Beweis. Zu Ostern werfen wir einen Blick in seinen Einkaufskorb und fragen uns, was er genießt.

friends: Herr Faber, Ihr Arbeits­platz, der Wiener Stephansdom, befindet sich aktuell in Renovie­rung. Rechtzeitig zur Osterzeit konnte ein Herzensprojekt von Ihnen fertiggestellt werden. Worauf dürfen wir uns freuen?

Toni Faber: Genau 70 Jahre nach dem verheerenden Dombrand wird die Domorgel, das größte Musikinstrument Österreichs, am Ostersonntag zum ersten Mal wieder erklingen. Darauf freue ich mich wirklich sehr! Danke an alle MERKUR Kundinnen und Kun­den, die mit dem Kauf des schmack­haften Dombrotes die Reparaturar­beiten so tatkräftig unterstützt haben.

Ostern ist der wichtigste katho­lische Feiertag in Österreich. Welche Speisen kommen bei Ihnen auf den Tisch?

Zu Ostern gehört ein Osterlamm aus Biskuit unbedingt dazu. Natür­lich muss es auch ein Osterbrot mit Schinken und Ostereiern sein.

 

Hand aufs Herz – kaufen Sie selbst ein?

Ganz ehrlich: Nein, ich kaufe selber nicht regelmäßig Lebensmittel ein. Ich esse abends so selten daheim, da würde vieles in meinem Kühlschrank verderben. Aber unsere liebe Köchin, die für unsere Priestergemeinschaft im Pfarrhaus kocht, versorgt uns mittags wunderbar!

Wenn Sie nicht Priester geworden wären, welchen Beruf hätten Sie dann ergriffen?

Als Kind hatte ich einige Berufs­wünsche – von Tierarzt über Offizier, Rechtsanwalt, Schauspieler bis hin zu Politiker. Heute bin ich sehr zu­frieden, dass ich in meinem Traumjob als Dompfarrer schon über 20 Jahre wirken darf – und das hoffentlich noch bis zu meinem 75. Lebensjahr.